Team
Das Team
Die KiTa ist einzügig und verfügt derzeit über einen sehr guten Personalschlüssel: 15 Kinder von 0-6 Jahre werden von 4 Erzieherinnen (rund 3,5 Stellen) und einer Anerkennungspraktikantin betreut.
Die Zusammenarbeit der Mitarbeiter soll in der Regel auf einer partnerschaftlichen Basis stehen, so dass ein sich gegenseitig ergänzendes, fruchtbares Arbeiten möglich wird. In den wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen werden unter der Führung des/der Leiters/in die Kindergruppenarbeit organisiert und die erzieherische Aufgabe reflektiert. Der Teamleitung kommt hierbei die besondere Aufgabe zu, Probleme im Team, in der Kindergruppe oder bei der Anleitung des/der Jahrespraktikanten/in sowie andere wichtige Probleme frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Über größere Probleme ist der Elternvorstand zu informieren. Über die Teamsitzungen heraus findet eine unabhängige Supervision statt. Hier soll das eigene Tun, das Verhalten im Team, die Zusammenarbeit mit den Eltern und letztlich die Arbeit mit den Kindern kritisch betrachtet werden.
Fort- und Weiterbildungen der ErzieherInnen werden von den Eltern ausdrücklich begrüßt und werden im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Vereins gefördert.
Pädagogisches Selbstverständnis
Vor dem Hintergrund einer Erziehung zur Demokratie werden die ErzieherInnen als PartnerInnen der Kinder verstanden; die Kinder sollen dabei möglichst gleichberechtigt an Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Konkret bedeutet dies, dass die ErzieherInnen den Kindern ihre Planungen vorstellen, sie darüber abstimmen lassen und Vorschläge der Kinder mit in die Planung aufnehmen. Die ErzieherInnen sollten - soweit möglich - individuelle Entscheidungen der Kinder akzeptieren und ihnen auch das Recht zugestehen, Angebote abzulehnen. Die ErzieherInenn sollten sich den Kindern gegenüber als verlässlicher Partner erweisen, indem sie z.B. nur in begründeten Ausnahmefällen von gemeinsam getroffenen Entscheidungen und gemachten Versprechungen abweichen.
Die pädagogische Arbeit der ErzieherInnen ist nicht dirigistisch-lenkend, sondern die ErzieherInnen verstehen sich in erster Linie als Unterstützer und Förderer der Kinder: Sie unterstützen die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder und fördern ihre Kreativität. Sie ermöglichen den Kindern, sich ihre Lebenswelt mit allen fünf Sinnen zu erschließen, fördern die Interessen der Kinder und helfen beim Herausfinden individueller Vorlieben.
Gemäß der Situationsorientierung ist es Aufgabe der ErzieherInnen, eine auffordernde und altersadäquate Spiel- und Lernumgebung zu erstellen, in der die Kinder sich selbst ihrem Alter und ihrer Entwicklung entsprechend Lernangebote suchen können und in der sie viele Erfahrungen sammeln können. Beim Freispiel sind die ErzieherInenn als Beobachter tätig, die das Sozial- und Spielverhalten der Kinder in Augenschein nehmen. Sie greifen nicht in den Spielprozess ein, können aber auf Wunsch der Kinder partizipierend teilnehmen; so werden sie zu Mit-SpielerInnen im Spielprozess.
Da auch in der „Krully“-Welt nicht nur Harmonie und liebe Kinder existieren, müssen die ErzieherInnen in bestimmten Situationen helfend und regulierend eingreifen, wenn Kinder z.B. ihre Konflikte nicht selbst lösen können, wenn es zu Handgreiflichkeiten kommt oder wenn das Sozial- und Spielverhalten einiger Kinder die Regeln der Gruppe verletzt. Es liegt im pädagogischen Ermessen der ErzieherInnen, wie sie auf derartige Situationen reagieren; pädagogische Leitlinien sollten aber an passender Stelle den Eltern vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden.
Aktualisiert (Sonntag, den 01. August 2010 um 10:09 Uhr)

